Programm

Mehr Würde dem Alter verleihen

17.6.2021

  1. Kultur der Sprache – sie wirkt und bewirkt

Hier zeigt sich ein würdevoller Umgang. Es ist ein Unterschied,

ob ich bei alten Menschen nur die Bedürftigkeit sehe, oder ob

ich in erster Linie auf ihre Potenziale und ihren Segen für die Gesellschaft hinweise. 

(Stichworte: altgedient-altverdient, altehrwürdig, weise, erfahren)

2.      Kultur der Anerkennung

Auf vielen Ebenen bereichern gerade ältere Menschen sehr erfolgreich das gesellschaftliche  Leben bei uns.

Dies könnte in der Politik der Stadt deutlicher werden. 

Wie viele Ehrenämter werden von Älteren ausgeübt?

  • Lese- und Lernpaten
  • Nachbarschaftshilfe
  • Integrationspaten
  • Senior-Patenschaften im Handwerk etc., etc.
  •  Kultur der gegenseitigen Wertschätzung

Alle werden einmal alt! Damit das Verständnis füreinander wächst, sind mehr generationenübergreifende Projekte sinnvoll. Unser Ziel ist es, die wechselseitige Verantwortung zu stärken. Es ist eine Frage der Kultur einer Stadt. Im Sinne eines kategorischen Imperativs:

Handle älteren Menschen  gegenüber stets so, wie du selbst einmal im Alter behandelt werden möchtest.

  • Ideensammlung (ausbaufähig)

Für die Kultur unserer Stadt ein paar weitere Impulse, denn es geschieht hier ja schon viel für die älteren MitbürgerInnen.

  • Tea-Time-Konzerte um 17 Uhr nur 1 Sunde und günstig
  • Hören in der Kultur in den Fokus nehmen, z.B. extra Plätze

In den vorderen Reihen und technische Verstärkeranlagen

Leitgedanken

  1. Leben und Wohnen im Alter
  • Wohnungsgestaltung und Möblierung
  • Senioren – WG
  • Generationsübergreifende Wohnprojekte
  • „In meinem Haus ist Platz“ als Option für neues Wohnen
  • Heime, Senioren-Residenzen, Betreutes Wohnen
  • Infrastruktur/Einkaufsmöglichkeiten
  • Gesundheit und Pflege
  • Corona und Impfen
  • Vorsorgeinformation, Patientenverfügung  etc.
  • Prävention durch Sport und Bewegung ( u.a. Sturzprophylaxe, Yoga, TaiChi, Meditation, Fahrradtraining)
  • Gesprächskreise für die seelische Gesundheit: (Leben im Alter – was tun?, Angehörigengruppen)
  • Pflege (häusliche, mobile, stationäre, Übergangspflege)
  • Verkehr und Sicherheit
  • Seniorentaxi
  • Barrierefreiheit bei Bus, Bahn, Kultur und Handel
  • Senioren als Verkehrsteilnehmer
  • Sichere Gehwege und Übergänge, Straßenbeleuchtung
  • Anschluss an ÖPNV
  • Zusammenleben Jung und Alt
  • Projekte z.B. im Seniorenzentrum (SeZe)
  • Lese- und Lernpatenschaften
  • Generationenclub Theater
  • Smartphone-/PC-Partnerschaften anregen
  • Repair-Cafe
  • Kultur 60 +
  • Theater, Philharmonie, Jazz, Rock und Pop mit gezielten Angeboten für die ältere Generation 
  • Schreibwerkstatt im SeZe
  • Lesungen
  • Malen und Gestalten  (evtl. Jung und Alt)
  • Ausstellungen mit Führungen (dto.) rund um Konstanz
  • Museumsangebote am Nachmittag mit Paten (alt und jung)
  • Einführung in die Kunst (ältere > jüngere und umgekehrt)
  • Digitale Einführungen (jüngere an ältere)
  • Dem Alter in unserer Stadt mehr Kraft und Würde verleihen

In Freiburg sah ich in einer Buchhandlung das Schild:

Wir sind generationenfreundlich!  Eine nette Idee, vielleicht fällt Konstanz dazu noch etwas Besseres ein.?