Autor: Seniorenrat

Satzung

§ 1 Der Stadtseniorenrat (SSR)

 Die Mitglieder des SSR werden von den Einwohner(n)/-innen der Stadt Konstanz, die älter als 60 Jahre sind, in öffentlicher, geheimer Briefwahl gewählt. Grundlage ist die jeweils gültige Wahlordnung. 
 Die Mitglieder des SSR müssen in der Stadt Konstanz gemeldet sein.
 Der SSR besteht aus 10 gewählten Mitgliedern und hat seinen Sitz in Konstanz. 
 Der SSR kann mit bis zu 7 weiteren Mitgliedern aus den Ergebnissen der Briefwahl kooperieren oder auch weitere sachkundige Bürger/-innen in den SSR berufen.
 Das Geschäftsjahr des SSR ist das Kalenderjahr.

§ 2  Aufgaben des SSR

Unter dem Motto „Mehr Würde dem Alter verleihen“ hat der SSR vor allem folgende Aufgaben:

 Vertretung der Interessen älterer Mitbürger/-innen der Stadt Konstanz in allen Bereichen und politische Mitwirkung bei allen sie betreffenden Fragen. 
 Einsetzen für die Interessen der älteren Mitbürger/-innen gegenüber Behörden und Wohlfahrtsverbänden.
 Örtliches Organ der Meinungsbildung in allen Fragen der älteren Mitbürger/-innen gegenüber der Öffentlichkeit. 
 Der SSR arbeitet unabhängig, ist parteipolitisch und konfessionell neutral und an Weisungen Dritter nicht gebunden. Er entwickelt und gestaltet seine Aufgaben aus eigener Initiative und ohne eigenwirtschaftliche Ziele. Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar Zwecke im Sinne des Abschnitts “Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung in der jeweils gültigen Fassung.

§ 3  Ziele des SSR

 Mitwirkung in verschiedenen Gremien der Altenhilfe 
 Beteiligung an allen Projekten zur Verbesserung der Lebensbedingungen älterer Menschen in Konstanz und Einbringung eigener Projekte, z. B. einer Wohnberatung
 Einsetzen für einen altersgerechten Wohnungsbau bei der Stadtverwaltung und den Bauträgern 
 Augenmerk auf die Versorgung ältere Menschen 
 Kontakt zu den ambulanten Diensten und zu den Pflegeheimen
 Aufgreifen von Initiativen zur Verbesserung der Pflegekultur in Konstanz 
 Beteiligung an generationsübergreifenden Präventionskonzepten
 Unterstützung von Maßnahmen zur Förderung einer Kultur der Rücksichtnahme

§ 4  Mitgliedsbeitrag und Vergütungen des Stadtseniorenrates

 Ein SSR-Mitgliedsbeitrag wird nicht erhoben.
 Die Mitglieder des SSR arbeiten ehrenamtlich.
Kostenersatz für ein Mitglied des SSR wird auf Antrag dann gewährt, wenn Aufwendungen ausgeglichen werden müssen, die über die Zumutbarkeit im Ehrenamt hinausgehen. 
  

5     Beendigung der Mitgliedschaft im Stadtseniorenrat

Die Mitgliedschaft endet:

 Durch den Tod des Mitglieds des SSR
 Durch Erklärung des Austritts aus dem SSR
 Durch Ausschluss. Der Ausschluss ist möglich, wenn ein Mitglied gegen die Ziele und Grundsätze des SSR und dieser Satzung verstoßen hat. Der Antrag zum Ausschluss eines Mitglieds kann von jedem Mitglied des SSR gestellt werden. Der Ausschluss erfolgt durch Beschluss des SSR mit 2/3 Mehrheit.

§ 6  Stimmrecht

 Bei Wahlen und Abstimmungen hat jedes Mitglied des SSR nur eine Stimme.
Stimmübertragung bei Vertretungen ist nicht möglich.
 Abstimmungen des Vorstands und der Mitgliederversammlung werden durch einfache Mehrheit gefällt, wenn die Satzung keine andere Regelung enthält.
 Die Abstimmung erfolgt durch Handzeichen.
 Auf Antrag eines Mitgliedes kann eine geheime Abstimmung erfolgen.
 Bei Stimmgleichheit ist ein Antrag abgelehnt.

§ 8  Die Organe des Stadtseniorenrates

Die Organe des Stadtseniorenrates sind
 Der Vorstand 
 Die Mitgliederversammlung des SSR 

§ 9  Vorstand

 Der Vorstand besteht aus dem/ der Vorsitzenden, dem/ der Stellvertreter/-in, dem/ der Kassierer/-in, dem/ der Schriftführer/-in
 Der/ die Vorsitzende vertritt den SSR nach innen und nach außen, sowie gerichtlich und außergerichtlich
 Im Falle seiner Verhinderung vertritt ihn/ sie der/ die Stellvertreter/in

§ 10  Zuständigkeit des Vorstandes

 Der Vorstand ist für die laufenden SSR-Angelegenheiten und die Umsetzung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung zuständig, soweit die Satzung nichts anderes bestimmt.
 Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens 3 Vorstandsmitglieder anwesend sind.
 Er beschließt mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit ist ein Antrag abgelehnt.
 Die Sitzungen des Vorstandes werden von dem/ der Vorsitzenden oder seinem/ ihrem Stellvertreter/-in einberufen und geleitet. 
 Über die Beschlüsse des Vorstandes erstellt der/ die Schriftführer/-in ein Beschlussprotokoll. 
 Der Vorstand kann zur Ausführung seiner Beschlüsse und zur Erledigung der laufenden Verwaltungsaufgaben des SSR einen Geschäftsführer/ eine Geschäftsführerin bestellen. Der/ die Geschäftsführer/-in nimmt an den Sitzungen des Vorstandes mit beratender Stimme teil.

§ 11  Wahl und Amtsdauer des Vorstandes

 Der/ die Vorsitzende, der/ die Stellvertreter/-in, der/ die Kassierer/-in und der/ die Schriftführer/-in werden in dieser Reihenfolge von der konstituierenden SSR-Mitgliederversammlung in schriftlicher und geheimer Wahl in Einzelvorgängen gewählt
 Bei den Wahlgängen zum Vorstand entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen
 Die Amtsdauer des Vorstandes entspricht der Wahlperiode
 Die Neuwahl des Vorstandes erfolgt jeweils bei Beginn der Wahlperiode des SSR
 Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vorzeitig aus, so wählen die Mitglieder einen Nachfolger aus ihren Reihen.

§ 12 Mitgliederversammlung (MV)

  1. Alle grundsätzlichen Fragen außerhalb der laufenden Geschäftsführung entscheidet die MV. Sie hat insbesondere folgende Aufgaben:
  2. Satzungsänderungen; für eine Änderung der Satzung bedarf es der 2/3-Mehrheit der abgegebenen Stimmen.
  3. Wahl des/ der Pressesprecher(s)/-in
  4. Wahl der beiden Kassenprüfer/ -innen
  5. Entlastung des Vorstands und der Rechnungsprüfer/-innen
  • Die MV soll regelmäßig, möglichst monatlich, durch die/ den Vorsitzende/-n unter Mitteilung der Tagesordnung einberufen werden. Der/ die Vorsitzende oder der/ die Stellvertreter/-in leitet die Sitzung.
  • Die MV ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder während der gesamten Sitzung anwesend sind.
  • Über die Beschlüsse der MV ist vom / von der Schriftführer/ -in ein Protokoll zu fertigen.
  • Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn 1/3 der Mitglieder eine solche gegenüber dem Vorstand unter Angabe des Zwecks und der Gründe schriftlich verlangt.

§ 13  Kassenprüfung

Die Kassenprüfung des SSR wird einmal jährlich von den Kassenprüfer/-innen vorgenommen. Die Ergebnisse der Prüfung werden jeweils am Jahresende der Mitgliederversammlung des SSR zur Genehmigung vorgelegt.

Danach wird der genehmigte Bericht der Kassenprüfer/-innen der Stadt Konstanz zur Kenntnis übergeben.

§ 14  Die Arbeitsgruppen

Der Vorstand und die Mitgliederversammlung können Arbeitsgruppen berufen

 Eine Arbeitsgruppe besteht aus maximal 10 in Angelegenheiten der älteren Menschen sachkundigen Mitbürger(n)/-innen. Diese können auch aus den Organen der freien Wohlfahrtspflege entsandt werden. Näheres regelt die Geschäftsordnung der Arbeitsgruppe.
 Scheidet ein Mitglied einer Arbeitsgruppe vorzeitig aus, so kann der Vorstand für die restliche Wahlperiode eine/-n weiteren Nachfolger/-in berufen
 Eine Arbeitsgruppe wählt aus ihrer Mitte eine/n Sprecher/-in, der die Arbeitsergebnisse der Arbeitsgruppe koordiniert und diese dem SSR vorträgt. Der/ die Sprecher/-in nimmt an den Sitzungen des SSR mit beratender Stimme teil. Der/ die Sprecher/-in der Arbeitsgruppe unterrichtet den SSR über die Beschlüssen und schlägt bei Bedarf Initiativen oder Aktionen des SSR vor.
 Eine Arbeitsgruppe kann sich zur Intensivierung ihrer Aufgaben mit selbstgewählten Arbeitsinhalten befassen
 Für Fristen, Einberufung und Leitung einer Arbeitsgruppe gelten die Bestimmungen über den Vorstand des SSR analog
 Eine Arbeitsgruppe soll mindestens zweimal im Jahr zusammentreten. Sie hat das Recht, sich vom Vorstand über alle wesentlichen Fragen informieren zu lassen

§ 15  Vermögen des Stadtseniorenrates

Das Vermögen des SSR besteht aus dem Kassenbestand und den inventarisierten Gegenständen. 

Spender des SSR haben ein Anrecht auf Ausstellung einer steuerabzugsfähigen Spendenquittung durch die Stadt Konstanz

  

§ 16  Schlussbestimmung

Die Satzung wurde am 21.10.2021 .in Konstanz beschlossen und genehmigt.

„Meine Stadt und Ich – Konstanzer Senioren erzählen“

Copyright: Illustratorin Stefanie Seltner

Leseprobe von Karin Prengel:

Als Weltenbummlerin im ruhigen Hafen angelegt

Glauben Sie an Schicksal? Ich eigentlich nicht. Doch wenn ich darüber nachdenke, warum ich als gebürtige Berlinern in Konstanz lebe, kommen mir Zweifel, ob nicht doch eine unsichtbare Hand mich hierher geleitet hat. Um das zu erklären, muss ich zurückreisen in meine Jugendjahre. (…)

Die Bodenseeregion interessierte mich damals am meisten, ich bin in Berlin geboren und aufgewachsen. „So eine altertümliche, kleine Stadt wäre ja mal was anderes“, dachte ich und entschied mich für Konstanz. Los ging es vom Zentralen Omnibusbahnhof am Funkturm, natürlich mit dem Bus, denn in jener Zeit konnten nur die „gut Betuchten“ fliegen! In Konstanz angekommen war es schon Abend. Ich wurde von einer älteren Dame am Busbahnhof abgeholt und zu Fuß in mein Quartier gebracht. Erst später stellte sich heraus, dass es sich um die Wohnung meiner Vermieterin handelte, die das Geld sehr nötig hatte, weil ihr Mann verstorben war und ihre Rente vorne und hinten nicht reichte. 

Die Woche verlief ganz nach meinem Geschmack. Ich frühstückte gut, zog meine Dreiviertel-Hose an oder ein Kleid mit Petticoat drunter, so wie es damals Mode war. Los gings, die Bodenseeregion erkunden: mit Schiff, Zug, Fahrrad oder zu Fuß. Ich bin ein aufgeschlossener Charakter und lernte dadurch schnell andere junge Urlauber kennen. Abends saßen wir oft noch lange auf der Marktstätte zusammen und redeten über unsere Erfahrungen. Nach acht Tagen war leider alles vorbei. Wir tauschten Adressen aus und schrieben uns noch eine Weile. So ist das immer wieder mit guten Begegnungen, die aber nach einer gewissen Zeit verblassen.

Wieder zurück in der Hauptstadt eröffneten mir meine Eltern, dass sie sich trennen wollten. Und da ich noch nicht volljährig war, musste ich mich entscheiden, bei wem ich in Zukunft leben wollte. Eine schreckliche Entscheidung! Danach, so denke ich rückblickend, begann mein Leben als Erwachsene mit sehr vielen Höhen und Tiefen. Irgendwann sollte ich wieder in Konstanz landen.

Noch lebte ich in Berlin. Ich arbeitete, lernte Männer kennen, bei einem blieb ich „hängen“, es wurde geheiratet. Zwei Kinder brachte ich auf die Welt und wir zogen fast alle drei Jahre innerhalb Deutschlands um. Bis mein Mann, gebürtiger Spanier, beruflich nach Südeuropa versetzt wurde: Wir zogen also mit Sack und Pack nach Spanien. Es gab Probleme mit der Um- und Einschulung der Kinder, mit dem Erlernen der fremden Sprache und den kulturellen Gepflogenheiten. Auch die Hitze machte mir und den Kindern enorm zu schaffen. In Spanien ging gerade die Diktatur Francisco Francos zu Ende, die Umorientierung der Landsleute verlief keineswegs einfach. Die zuvor altmodischen Spanierinnen kleideten sich plötzlich sexy, eine Emanzipation von einem Extrem ins Andere. Ich dagegen fühlte mich in der klassischen Frauenrolle gefangen, obwohl ich aus dem moderneren Land kam.

Ich verbrachte knapp 20 Jahre dort – mit schönen und weniger guten Erinnerungen. Und dann kam es, wie es kommen musste: genau wie bei meinen Eltern erfolgte nach etlichen Ehejahren die Trennung. Unsere Kinder waren inzwischen erwachsen geworden und hatten ihre Partner.

Ich ging in meine Heimatstadt Berlin zurück, es war Mitte der Achtzigerjahre. Eine dreijährige Ausbildung zur Altenpflegerin schloss ich mit einem guten Examen ab und fand keine Arbeit. Ich war mit meinen fünfzig Jahren zu alt für eine Berufsanfängerin. Erschwerend kam hinzu, dass die „Mauer“ ein halbes Jahr zuvor geöffnet worden war, und viele wesentlich jüngere berufserfahrene Krankenschwestern und Pfleger sich im Westen Berlins einen Job suchten. Ich hätte mit den Absagen ein kleines Zimmer „tapezieren“ können. Heulen war beinahe an der Tagesordnung. Eine Berufsberaterin beim Arbeitsamt gab mir den Tipp, es doch mal in Süddeutschland zu probieren. Garmisch-Partenkirchen, Sindelfingen, Stuttgart, München und Konstanz standen auf meiner Liste und überall wurden mir Übernachtungen angeboten und – ich wäre überall eingestellt worden. Aber in Konstanz bemühte man sich besonders um mich. 

Kurzerhand entschloss ich mich, alle Kontakte in Berlin abzubrechen und in der kleinen Stadt am See meine Zelte aufzuschlagen. Das Wichtigste war für mich, finanziell unabhängig zu sein. Im Herbst 1995 kam ich also wieder einmal am Konstanzer Bahnhof an, als erwachsene Frau inzwischen. Mehr als 30 Jahre waren seit meinem ersten Besuch vergangen.

Leseprobe von Karin Prengel aus dem Buch „Meine Stadt und Ich – Konstanzer Senioren erzählen“. Manuela Ziegler (Hrsg.), Konstanz 2021. ISBN 978-3-00-067951-3. 

weitere Infos unter: info@textwerk-konstanz.de. www.textwerk-konstanz.de

Lesung und Gespräch zu “Meine Stadt und Ich – Konstanzer Senioren erzählen“ am 10.08.2021 von 15-17 Uhr am Seniorenzentrum Bildung + Kultur (SeZe), Obere Laube 38, 78462 Konstanz. Anmeldung per mail seniorenzentrum@konstanz.de, oder tel +49 7531 9189834
Ausstellung zum Buch von 27.8.-11.9.2021 im Gewölbekeller des Kulturzentrums Konstanz, Aktuelle Öffnungszeiten: Do-Fr: 14-18 Uhr, Sa: 14-17 Uhr 

Programm

Wir suchen den Dialog und bringen Menschen zusammen.

Leitgedanken

  1. Leben und Wohnen im Alter
  • Wohnungsgestaltung und Möblierung
  • Senioren – WG
  • Generationsübergreifende Wohnprojekte
  • „In meinem Haus ist Platz“ als Option für neues Wohnen
  • Heime, Senioren-Residenzen, Betreutes Wohnen
  • Infrastruktur/Einkaufsmöglichkeiten
  • Gesundheit und Pflege
  • Corona und Impfen
  • Vorsorgeinformation, Patientenverfügung  etc.
  • Prävention durch Sport und Bewegung ( u.a. Sturzprophylaxe, Yoga, TaiChi, Meditation, Fahrradtraining)
  • Gesprächskreise für die seelische Gesundheit: (Leben im Alter – was tun?, Angehörigengruppen)
  • Pflege (häusliche, mobile, stationäre, Übergangspflege)
  • Verkehr und Sicherheit
  • Seniorentaxi
  • Barrierefreiheit bei Bus, Bahn, Kultur und Handel
  • Senioren als Verkehrsteilnehmer
  • Sichere Gehwege und Übergänge, Straßenbeleuchtung
  • Anschluss an ÖPNV
  • Zusammenleben Jung und Alt
  • Projekte z.B. im Seniorenzentrum (SeZe)
  • Lese- und Lernpatenschaften
  • Generationenclub Theater
  • Smartphone-/PC-Partnerschaften anregen
  • Repair-Cafe
  • Kultur 60 +
  • Theater, Philharmonie, Jazz, Rock und Pop mit gezielten Angeboten für die ältere Generation 
  • Schreibwerkstatt im SeZe
  • Lesungen
  • Malen und Gestalten  (evtl. Jung und Alt)
  • Ausstellungen mit Führungen (dto.) rund um Konstanz

Wer wir sind

Der Stadtseniorenrat (SSR) besteht aus 10 ehrenamtlichen Mitgliedern, die in öffentlicher Wahl auf die Amtszeit von 5 Jahren gewählt werden oder zusätzlich berufen sind. Der SSR vertritt die Interessen der Senioren der Stadt Konstanz. Er versteht sich als Organ der Meinungsbildung und als Sprachrohr gegenüber der Öffentlichkeit, der Stadtverwaltung und deren Ausschüssen.

Der SSR ist unabhängig, überparteilich und konfessionell neutral und nicht an Weisungen Dritter gebunden. Er setzt sich ein für eine aktive Teilhabe der älteren Generation am politischen Geschehen in der Kommune durch Mitarbeit in Ausschüssen der Stadt Konstanz (z.B. Sozialausschuss, Spitalausschuss, Präventionsrat) und durch Weiterentwicklung einer altersfreundlichen, städtischen Infrastruktur.

Was wir tun

Wir wirken in verschiedenen Gremien der Altenhilfe mit und beteiligen uns an Projekten zur Verbesserung der Lebensbedingungen älterer Menschen in Konstanz. Wir setzen uns bei der Kommune und bei Bauträgern für altersgerechten Wohnungsbau ein. Wir machen auf medizinische Versorgungsdefizite für ältere Menschen aufmerksam, halten Kontakt zu den ambulanten Diensten/Pflegeheimen und greifen Initiativen zu Verbesserung der Pflegekultur in Konstanz auf.

Der Konstanzer Stadtseniorenrat

Die zehn gewählten Rätinnen und Räte vertreten die kommenden fünf Jahre die Interessen der Konstanzer Seniorinnen und Senioren.
Auf Irene Heiland entfielen 4.355 (9,0 %) der Stimmen. Für Elisabeth Jansen stimmten 4.114 WählerInnen (8,5 %). Es folgen Marie-Luise Sippel mit 3.937 (8,1 %), Dr. Christian Millauer mit 3.078 (6,4 %), Walter von Witzleben mit 2.999 (6,2 %) und Prof. Dr. Hans-Ulrich Schwenk mit 2.987 (6,2 %) Stimmen. Harry Fuchs erhielt 2.551 (5,3 %), Werner Frank 2.539 (5,3 %) und Thomas Sturm 2.539 Stimmen (5,3 %). Für Frank Burkard stimmten 2.466 WählerInnen (5,1 %).
Die Stadtseniorenratswahl fand ausschließlich per Briefwahl statt. Die Wahlbeteiligung lag bei 32,59 Prozent. Von den abgegebenen 6.703 Wahlumschlägen/Stimmzetteln waren 6.572 gültig.
Wahlberechtigt waren alle, die eine EU-Staatsbürgerschaft besitzen, am Wahltag das 60. Lebensjahr vollendet haben sowie seit mindestens drei Monaten ihren Hauptwohnsitz in Konstanz haben.
Der Stadtseniorenrat besteht aus Mitgliedern, die in öffentlicher Wahl auf die Amtszeit von fünf Jahren gewählt werden oder berufen sind. Das Gremium vertritt die Interessen der Seniorinnen und Senioren der Stadt Konstanz. Die Mitglieder wirken in verschiedenen Gremien der Altenhilfe mit und beteiligen sich an Projekten zur Verbesserung der Lebensbedingungen älterer Menschen in Konstanz. Der Stadtseniorenrat versteht sich als Organ der Meinungsbildung und als Sprachrohr gegenüber der Öffentlichkeit, der Stadtverwaltung und deren Ausschüssen.